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Ein Einkaufszentrum fängt Feuer und es kommt zu mehreren Explosionen. Die Nachbarhäuser werden in Mitleidenschaft gezogen und sind unbewohnbar. Die Einwohner irren ziellos umher, ihr ganzes Hab und Gut liegt verteilt zwischen den Trümmern.

Zu allem Übel sind noch zentrale Verkehrswege abgeschnitten inkl. der Zugverbindung.

 

So startete das Szenario für das Regionale Führungsorgan, welches am 8. März tagte. Am heutigen Stabsarbeitstag (eigentlich wars ein Abend...) haben wir nebst dem Austausch und Planung der nächsten Periode die Stabsarbeit an dem obigen Beispiel geprobt.

Es ging darum zu erkennen, für welchen Teil der Schadensbekämpfung das RFO zuständig ist. Es geht um die mittel- bis langfristige Stabsarbeit mit dem Ziel der Wiederherstellung der Ordnung.

Welche Themen gibt es zu Bearbeiten im RFO? Wir haben heute das Affinitätsprinzip angewendet. Dabei schreibt jeder für sich auf Moderationskarten welche Probleme bestehen oder zu erwarten sind.

Schlussendlich werden die Karten moderiert in Cluster angepinnt. Die Mehrfachnennungen können einen Hinweis auf die Wichtigkeit sein, wenn sie von vielen Personen genannt werden.

Dabei werden die Themen diskutiert und gegliedert. Schlussendlich haben wir sieben Cluster identifiziert und könnten nun in Gruppen diese verfeinern und Massnahmen definieren.

Die Übung hat uns allen gezeigt, wie man die Problemerfassungs-Phase bewältigen könnte. Kann es doch jeden von uns treffen, diese Phase im Ernstfall zu moderieren.

Es ist wieder soweit, wir proben den Ernstfall. Die Sirene ist ein wichtiges Alarmierungsmittel für die Bevölkerung in einem Ernstfall. Das muss nicht eine sichtbare Bedrohung sein, sondern kann auch ein ausgeströmtes gesundheitsgefährdendes Gas sein.

Mehr Infos zum Sirenentest und die Funktion der Sirenen finden Sie hier: www.sirenentest.ch

Darum haben sich heute rund ein Dutzend Zivilschützer getroffen. Den Vormittag haben wir genutzt, um unsere Infrastruktur für das Regionale Führungsorgan in Büren auf Vordermann zu bringen.

Kurz vor dem Mittagessen gings dann ins Altersheim in Lengnau zu einem feinen Zmittag. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die schnelle und freundliche Bedienung.

Nachdem jeder der 13 Sirenen in unserer Zivilschutzorganisation einer Person zugeordnet ist, wurden die Schlüssel für die Sirenenauslösung verteilt.

Um 13:30 ging es los mit der Fernauslösung und um 13:45 wurde durch unsere Leute vor Ort ausgelöst. Dazu gibt es bei praktisch allen Standorten (ausser in Meinisberg) einen Schlüsselstandort an der Aussenwand des Gebäudes.

Die Sirene muss im gesamten Gebiet mit mindestens 40 dB hörbar sein. Direkt vor der Sirene wurde 98 dB gemessen.

Alle 13 Sirenen in unserer Zivilschutzorganisation haben erfolgreich funktioniert. Sowohl durch Fernauslösung wie auch manuell.

Wir danken allen unseren fleissigen Helfern heute.