Springe zum Inhalt

Rechtliche Hinweise

Ist ein Arbeitnehmer zivilschutzpflichtig, so wird er jährlich zu Einsätzen und Übungen aufgeboten.Die Zivilschutzpflicht ist kein freiwilliger Dienst, gestützt auf das Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz Art. 11 ist klar definiert:

  • Männer mit Schweizer Bürgerrecht, die für die Schutzdienstleistung tauglich sind, sind schutzdienstpflichtig.
  • Jeder Schutzdienstpflichtige, der einem Aufgebot nicht Folge leistet, wird verwarnt oder straffrechtlich verfolgt.

Geplante Zivilschutzeinsätze

Jeder Arbeitnehmer der zivilschutzpflichtig ist, wird über eine Voranzeige Anfang Jahr für die zu leistenden Dienste im laufenden Jahr informiert. Somit kann der Arbeitgeber genug früh disponieren, dass der Arbeitnehmer an den entsprechenden Tagen Zivilschutz leisten wird. Vor dem Dienstanlass wird dem Zivilschutzpflichtigen ein rechtlich verbindliches Aufgebot zugestellt. Es ist uns sehr bewusst, dass kein Betrieb zusätzliche Mitarbeiter angestellt hat, um Zivilschutzpflichtige während Ihrem Einsatz zu ersetzen. Ausfallstunden in jeglicher Art, stören den Arbeitsprozess. Soweit es uns möglich ist tragen wir diesem Umstand in Rechnung.

 

Was bedeutet Nothilfe und Katastrophen Einsätze?

Diese werden in Artikel 26 und 27 des Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz geregelt. Da bei einer Katastrophe und Notlage keine Vorlaufzeit geplant werden kann, ist es möglich den Mitarbeiter, welcher zivilschutzpflichtig, ist ohne zeitliche Vorlaufzeit aufzubieten. Der Zivilschutzpflichtige muss daher sofort nach der Alarmierung einrücken. Die Zeit des Einsatzes ist nicht beschränkt, kann somit von Stunden bis Wochen dauern. Eine Dispensation wird grundsätzlich nicht bewilligt !

 

Wir sind stetig bestrebt ein ausgeglichenes Verhältnis mit den Arbeitgeber anzustreben. Leider ist es uns nicht immer möglich entsprechende Dispensationen zu bewilligen. Wir danken Ihnen an dieser Stelle für Ihr Verständnis.